Lobkowitz-Realschule präsentiert ihr schuleigenes Medienkonzept

Der verantwortungsbewusste, reflektierte und gezielte Umgang mit digitalen Medien entwickelt sich zunehmend neben Lesen, Schreiben und Rechnen als wichtiger Baustein der schulischen Bildung und wird in Fachkreisen bereits als vierte Kulturtechnik angesehen. Die bayerischen Schulen haben deshalb die Aufgabe, die Medienkompetenz der Schülerinnen und Schüler stärker zu fördern, um sie für die medial geprägte private wie berufliche Zukunft fit zu machen. Natürlich bedingt die unterrichtliche Auseinandersetzung mit digitaler Bildung, dass die Lehrkräfte selbst mediendidaktische Kompetenzen besitzen und diese effektiv im Unterricht einbringen können. Das Medienkonzeptteam der Lobkowitz-Realschule Neustadt hat deshalb in den vergangenen Wochen ein schuleigenes Medienkonzept entwickelt, welches Grundlage für die systematische Schulentwicklung im digitalen Bereich sein soll. Studienrat Alexander Frey, Beratungsrektor Johannes Paetzolt, zweite Konrektorin Martina Fels und Schulleiterin Irene Sebald stellten in den vergangenen Tagen den Lobko-Medienplan ihrem Ansprechpartner beim Sachaufwand, Herrn Thomas Kaiser, vor. Dabei ging es um Ergebnisse aus einer Lehrerbefragung zur derzeitigen digitalen Ausstattung, zu Wünschen, die sich aus den Erfordernissen des neuen LehrplansPLUS ergeben und zur Unterrichtsentwicklung. Wie wollen wir unsere Schüler fit für das digitale Zeitalter machen? Aber auch: Wie binden wir unsere Eltern in diese herausfordernde Entwicklung mit ein?
Alle bayerischen Schulen sind übrigens aufgerufen, bis Ende des Schuljahres 2018/2019 ein derartiges Medienkonzept zu entwickeln.

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