Immer einsatzbereit
Schulsanitäter – unsere freiwilligen Helfer

Eine Durchsage ertönt: „Die Schulsanitäter sollen sofort zum Sekretariat kommen!“ Prompt geht es los. Unsere freiwilligen Helfer stehen auf und eilen sofort zum wartenden Patienten. Trotz Unterricht sind sie immer da, um ihren Mitschülern zu helfen.

Wie an vielen Schulen, gibt es auch an der Lobkowitz-Realschule einen Sanitätsdienst, der von den Schülern freiwillig ausgeübt wird. Geleitet wird dieser von unserem Konrektor, Herrn Gomez-Islinger.
Was unsere Schulsanitäter machen, ist klar: Sie helfen allen aus der Schulfamilie, die sich verletzt haben bzw. denjenigen, denen es schlecht geht. Warum sich die Jugendlichen dazu entschieden haben, sich ehrenamtlich als Schulsanitäter zu engagieren, verraten wir euch nun.

Lobko-Reporter: „Warum seid ihr Schulsanitäter geworden?“

Johannes P.: „Natürlich wollen wir unseren Mitschülern helfen.“

David S.: „Bei der Freiwilligen Feuerwehr haben einige von uns bereits wertvolle Erfahrungen sammeln können, die auch nützlich für den Schulsanitätsdienst sind.“

Marcus E.: „Es sollte immer Menschen geben, die genau wissen, was sie tun.“

Unsere freiwilligen Helfer haben meist privat schon Erfahrungen sammeln können, zum Beispiel beim Roten Kreuz oder bei der Feuerwehr. Darüber hinaus macht Herr Gomez-Islinger am Nachmittag, außerhalb der Unterrichtszeit, Weiterbildungen für unsere Sanitäter. Dort lernen sie an realgetreu nachgestellten Verletzungen den richtigen Umgang mit dem Patienten.
Auf die Nachfrage hin, was unseren Sanitätern durch den Kopf geht, wenn sie zu einem Einsatz gerufen werden, haben sie uns Folgendes geschildert:

Marcus E.: „Naja, wir müssen uns auf jede Situation einstellen können.“

Johannes P.: „Man ist aufgeregt, weil man noch nichts über den Vorfall weiß.“

Im weiteren Interview erkundigten wir uns nach den Unfällen in diesem Schuljahr.

David S.: „In letzter Zeit haben wir uns um einen Schüler mit epileptischem Anfall gekümmert, um Jugendliche mit Sportverletzungen oder wir waren bei Zwischenfällen mit Vorerkrankungen wie Diabetes aktiv.“

Lobko-Reporter: „Passieren im Winter wegen des Schnees und des Glatteises mehr Unfälle als im Sommer?“

David S.: „Tatsächlich ereignen sich trotz der Wetterbedingungen im Winter weniger Unfälle als im Sommer. Dafür haben wir in den warmen Jahreszeiten mehr Sportunfälle. Problematisch sind oft auch die hohen Temperaturen, die schnell zu Kreislaufproblemen führen können.“

Außerdem war interessant zu erfahren, wie viele Einsätze es dieses Schuljahr schon gab. Zum Interview brachte Marcus E. deshalb einen Ordner mit, in dem alle Zwischenfälle der letzten Jahre vermerkt waren. Gezählt wurden zu diesem Zeitpunkt 15 Unfälle, die sich seit diesem Schuljahr ereignet haben.

Auf weitere Nachfrage der Lobko-Reporter, was nach einem Einsatz passiert, erklärte Sebastian D. ausführlich: „Vor allem nach größeren Vorfällen, wenn z. B. ein Verletzter ins Krankenhaus muss, haben wir immer eine Nachbesprechung, bei der wir uns vor Augen führen, was wir gut gemacht haben und was wir noch verbessern können.“

Sollte ein Notfall passieren, hat unser Schulsanitätsdienst natürlich immer die entsprechende Ausrüstung dabei. Es handelt sich um eine Erste-Hilfe-Tasche, die aus dem Sekretariat geholt wird. Darin enthalten sind Gegenstände wie Verbände, Blutdruckmessgerät, Blutzuckermessgerät, Kühlpads und -sprays, eine Tragetasche und einige weitere Utensilien.

Abschließend lässt sich über unsere Schulsanitäter sagen, dass sie sehr gewissenhaft arbeiten und mit ihrem erlernten Wissen und ihrer Kompetenz überzeugen. Das bringt dem gesamten Team von Seiten der Schulleitung, der Lehrer, aber auch der Schüler unserer Schule großes Lob. Wir bedanken uns alle herzlich für ihr freiwilliges Engagement.

SZSchulsanitaeter2019 (1)

SZSchulsanitaeter2019 (2)

(Jakob Teicher 10a; Anna Bösl 6a; Fanny Graser 6a; Sophia Ziegler 6c)

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